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Den Mund richtig spülen: die korrekte Anwendung von Mundspülung

Anders als Mundwasser sind Mundspülungen in der Regel kein Produkt für die tägliche Zahnpflege. Sie werden nur für eine Zeit lang eingesetzt, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Im Artikel erfährst du, worin der Unterschied zu Mundwassern liegt, wofür du Mundspülungen einsetzen kannst und was es sonst noch zur Anwendung zu wissen gibt.

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Jun 2023
https://curaprox.ch/de/blog/post/den-mund-richtig-spuelen-die-korrekte-anwendung-von-mundspuelung
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Jun 2023
https://curaprox.ch/de/blog/post/den-mund-richtig-spuelen-die-korrekte-anwendung-von-mundspuelung

Was ist eine Mundspülung?

Bei einer Mundspülung handelt es sich um eine konzentrierte Lösung mit antibakterieller oder antiseptischer Wirkung. Neben dem besonders in der Zahnmedizin häufig genutzten Antiseptikum Chlorhexidin (CHX) können wirksame Mixturen auch Flavonoide wie Citrox® enthalten. Diese unterstützen die antibakteriellen Eigenschaften von Chlorhexidin. 

Weitere mögliche mögliche Inhaltsstoffe sind Fluorid, das den Zahnschmelz stärkt, sowie Hyaluronsäure. Diese reguliert den Feuchtigkeitsgehalt der Mundschleimhaut und trägt zu einer schnelleren Regeneration nach operativen Eingriffen oder Erkrankungen in der Mundhöhle bei. Ätherische Öle wie Eukalyptol und Menthol sorgen für Geschmack und einen frischen Atem.  

Was ist der Unterschied zu Mundwasser?

Mundspülungen sind meist medizinische Produkte, die nach zahnmedizinischen Eingriffen oder  therapiebegleitend bei oralen Erkrankungen zur Regeneration des Mundbioms eingesetzt werden. Sie dürfen nur eine limitierte Zeit lang und gemäss zahnärztlicher Anordnung angewendet werden. 

Als “Mundwasser” bezeichnet man demgegenüber in der Regel kosmetische Produkte, die vor allem zur Erfrischung des Atems genutzt werden. Ein Unterschied besteht auch in der Zusammensetzung: Während Mundspülungen normalerweise gebrauchsfertig verkauft werden, handelt es sich bei Mundwassern meist um Konzentrate, die vom Anwender mit Wasser verdünnt werden.

Wichtig ist zu betonen, dass weder Mundspülung noch Mundwasser dauerhaft notwendig sind: Im Normalfall reicht eine gründliche Zahnpflege mit Zahn- und Interdentalbürsten aus, um eine optimale Mundhygiene zu gewährleisten. Diese wiederum sorgt bereits für einen frischen Geschmack im Mund und einen angenehmen Atem - sofern dieser nicht aufgrund anderer Probleme leidet. 

Was bewirkt Mundspülung?

Vor allem vor und nach zahnmedizinischen Eingriffen sollte eine hochwertige Mixtur eingesetzt werden - sofern der Zahnarzt dies empfiehlt. Das sind die zu erwartenden Wirkungen bzw. Eigenschaften einer Mundspülung:

Antibakteriell 

Je nach Formulierung entfernen Mundspülungen zuverlässig bakterielle Beläge von Zähnen, Zahnfleisch und Zunge. Antibakterielle Produkte enthalten häufig das Antiseptikum Chlorhexidin. Es sorgt dafür, dass ein Mundwasser nicht nur gegen Bakterien, sondern auch gegen Pilzerkrankungen der Mundschleimhaut wirkt. Darüber hinaus wirkt der Stoff antioxidativ und entzündungshemmend (s. u.). Als Ergänzung nach dem Zähneputzen entfernen antibakterielle Spülungen auch die Keime, die sich an schwer zugänglichen Stellen wie Zahnzwischenräumen oder Zahnfleischrändern ablagern.

Desinfizierend

Chlorhexidin ist auch für die desinfizierende Wirkung verantwortlich. Besonders vor und nach zahnmedizinischen Eingriffen empfiehlt sich deshalb die Verwendung eines Produkts, das den Stoff enthält. 

Kur von Zahnfleischentzündungen

Therapiebegleitend leistet eine medizinische Mundspülung bei Zahnfleischentzündungen (Gingivitis bzw. Parodontitis) gute Dienste. Typischen Symptomen wie Zahnfleischbluten kann so vorgebeugt werden.

Wundheilung

Nach der Extraktion der Weisheitszähne oder anderen zahnmedizinischen Eingriffen kann eine geeignete Mundspülung die Wundheilung wirkungsvoll unterstützen und sogar beschleunigen. Wer sichergehen möchte, dass ein Produkt die richtige Formulierung für die postoperative Anwendung hat, sollte auf die Empfehlungen der behandelnden Zahnmediziner vertrauen.

Zahnpflege und Kariesvorbeugung

Durch die zuverlässige Beseitigung von Plaque-Bakterien ist Mundspülung zur Vorbeugung von Karies hochwirksam. Auch bei bereits bestehendem Kariesbefall hilft sie, poröse Stellen nicht noch weiter zu schädigen. Enthält das Produkt Fluorid, trägt es darüber hinaus zur Stärkung und Remineralisierung des Zahnschmelzes bei. 

Frischer Atem und Hilfe gegen Mundgeruch

Durch die Beseitigung von Bakterien sowie durch Inhaltsstoffe wie Minze oder Eukalyptol wird der Atem eine Zeit lang erfrischt, wobei viele Anwender vor allem das Gefühl schätzen, das ihnen eine Spülung im Mund beschert. Durch die zuverlässige Entfernung von schädlichen Bakterien sind Mundspülungen indirekt auch gegen Mundgeruch wirksam. Effektiver ist jedoch eine gründliche mechanische Reinigung. Dabei sollten auch die Interdentalräume nicht vernachlässigt werden.

Gut zu wissen:

Um den antibakteriellen Effekt zu verstärken, kombinieren die Mundspülungen von Curaprox Chlorhexidin mit Flavonoiden wie Citrox®, einem natürlichen Extrakt der Bitterorange. Es sorgt dafür, dass die Spülungen gut schmecken und keine Geschmacksirritationen verursachen. Darüber hinaus ist in allen Perio plus Spülungen PVP-VA enthalten - für einen extra starken Schutzfilm auf Mukosa und Zähnen.

Wie soll man Mundspülungen anwenden?

Wie man Mundspüllösungen richtig anwendet, ist in der Regel detailliert auf der jeweiligen Verpackung vermerkt. Auch der behandelnde Zahnarzt kann nützliche Hinweise zur Art und Häufigkeit der Anwendung geben. Einige grundlegende Tipps lassen sich jedoch auf jedes Produkt übertragen. 

Zeitpunkt: Wann anwenden?

Zwar kann die Mundspülung auch unabhängig vom Zähneputzen verwendet werden, doch in der Regel empfiehlt es sich, beide Reinigungsschritte miteinander zu verbinden. Ob vorbeugend, als unterstützende Massnahme bei Erkrankungen im Mundraum oder nach operativen Eingriffen an Zähnen oder Mundschleimhaut, schädliche Bakterien werden zuverlässig entfernt und es bleibt ein schützender Film auf Zähnen und Zahnfleisch zurück.

Vor oder nach dem Zähneputzen verwenden?

Diese Frage lässt sich ganz klar mit „danach“ beantworten, schliesslich dient die Spüllösung – genau wie das Zähneputzen – dem Entfernen von Verschmutzungen wie Speiseresten, Belägen sowie schädlichen Keimen. Am besten wirksam ist eine Mundspülung, wenn sie als zweiter Schritt in die tägliche Mundhygiene integriert wird.

Wie oft am Tag benutzen?

Ideal ist es, die Mundspülung jeden Tag nach dem Zähneputzen zu verwenden – also zweimal täglich. So ist eine optimale Wirksamkeit garantiert.

Dauer: Wie lange im Mund lassen?

Zahnmediziner empfehlen, die Mundspüllösung für mindestens 60 Sekunden im Mund zu lassen – ohne anschliessend mit Wasser nachzuspülen. Wer die Zeit genau abpassen möchte, kann dafür einen Timer verwenden. Selbstverständlich sollte die Lösung nach dem Spülen nicht geschluckt, sondern ausgespuckt werden.

Darum soll man nicht mit Wasser nachspülen

Das Nachspülen mit Wasser ist kontraproduktiv, weil es nicht nur den charakteristischen Geschmack der Spülung, sondern auch die enthaltenen Wirkstoffe entfernt. Falls das typische und häufig leicht scharfe Aroma nicht gewünscht ist, können mild formulierte Produkte verwendet werden. 

Wie lange nach der Spülung nicht essen und trinken?

Wie lange man nach der Mundspülung nichts essen oder trinken sollte, ist klar definiert: Mindestens 60 Minuten sollte der zeitliche Abstand zwischen der Anwendung und der nächsten Mahlzeit betragen. Nur so ist eine optimale Wirksamkeit der enthaltenen Inhaltsstoffe garantiert.

Nebenwirkungen

Hat man einmal das passende Präparat für sich gefunden, sollte es ohne bedenkliche Nebenwirkungen verwendet werden können. Ein durch scharfe Inhaltsstoffe verursachtes natürliches Brennen im Mund kann ignoriert werden, sofern es das Geschmacksempfinden nicht stört. Ist dies der Fall, kann zu einem alkoholfreien bzw. milderen Produkt gewechselt werden.

Aufgrund des Inhaltsstoffes Chlorhexidin treten mitunter folgende Nebenwirkungen auf:

Geschmacksveränderungen

Über einen Zeitraum von bis zu vier Stunden nach der Spülung können die Wahrnehmung von salzigen und bitteren Geschmäcker beeinträchtigt sein. Warum es zu diesen Geschmacksveränderungen kommt, ist wissenschaftlich noch nicht zweifelsfrei geklärt.  

Verfärbungen

Als unbedenkliche Nebenwirkung kann es bei der Anwendung von chlorhexidinhaltigen Mundspülungen zu temporären Verfärbungen der Zähne, des Zahnfleisches und auch von Zahnspangen kommen. Um dem vorzubeugen, sollten kein Kaffee, Tee, Nikotin, Rotwein und Früchte während der Anwendung konsumiert werden. Auch die Benutzung von SLS-freien Zahnpasten ist empfohlen, um den Langzeiteffekt des Chlorhexidin noch besser auszureizen.

Erhöhte Zahnsteinbildung

Eine nicht unerhebliche Nebenwirkung der dauerhaften Einnahme von Chlorhexidingluconat (CHG) ist eine erhöhte Zahnsteinbildung. Zahnstein ist nicht per se schädlich, sollte aber regelmässig vom Zahnarzt entfernt werden.  

Alle bislang beschriebenen Nebenwirkungen sind entweder selten oder von geringer Intensität, sodass sie in der Regel keinen Grund zum Verzicht auf medizinische Mundspülungen darstellen - zumal diese ohnehin nur für eine begrenzte Zeit verwendet werden sollten.

Allergien

In sehr seltenen Fällen kann es durch die Verwendung von Chlorhexidin zu einer allergischen Reaktion kommen, was eine schwerwiegende Nebenwirkung darstellt. Anzeichen dafür sind:

  • Rötungen
  • Schwellungen
  • Unnatürliches Brennen
  • Kribbeln
  • Jucken der Mundschleimhaut oder Lippen

Bei Auftreten dieser Symptome ist das jeweilige Produkt unverzüglich abzusetzen und ein Zahnarzt zu konsultieren.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Dies waren die wichtigsten Dinge, die es zu wissen gibt. Im Folgenden gehen wir noch auf speziellere Fragen ein, die sich im Zusammenhang mit der Anwendung von Mundspülungen stellen können.

Um orale Erkrankungen nach Anweisung des behandelnden Zahnarztes zu therapieren, sind medizinische Mundspülungen in jedem Fall sinnvoll. Im Normalfall ist für eine optimale Mundhygiene jedoch die Kombination aus Zahnbürsten und Interdentalbürsten ausreichend.

Regelmässig und richtig angewendet, kann ein gutes Produkt zur Verbesserung der Zahn- und Mundgesundheit beitragen. Sofern die jeweiligen Anwendungshinweise beachtet werden, eignet sich eine chlorhexidinhaltige Mixtur als unterstützende Therapie oder zur Nachsorge von oralen Erkrankungen. 

Schädlich kann eine medizinische Mundspülung werden, wenn sie zu häufig, falsch oder ohne ärztliche Empfehlung angewendet wird. Wer Produkte mit Chlorhexidin häufiger als auf der Verpackung angegeben nutzt, riskiert die Schädigung der Mundflora. 

Medizinische Mittel sollten daher nur für einen begrenzten Zeitraum, zur Vor- oder Nachsorge oder begleitenden Therapien bei oralen Erkrankungen eingesetzt werden. Nicht-medizinische Produkte (Mundwasser) können hingegen dauerhaft und täglich zum Einsatz kommen – am besten als fester Bestandteil der Mundhygiene nach dem Zähneputzen.

Auf Dauer kann ein alkoholhaltiges Produkt die Mundschleimhaut austrocknen und reizen. Eine trockene Mundschleimhaut kann Karies sowie die Bildung von Aphten begünstigen. Auch für Kinder sind Produkte mit Alkohol selbstverständlich ungeeignet. 

GUT ZU WISSEN:
Die Perio plus Produkte von Curaprox beinhalten keinen Alkohol. 

Alkoholfreie Präparate helfen auch in der Schwangerschaft dabei, die Mundgesundheit zu erhalten. Auch wer in dieser Zeit unter Parodontitis leidet, kann speziell formulierte Lösungen ohne Ethanol wie vom Arzt verordnet verwenden.

Kinder ab sechs Jahren können Mundspülungen ohne Alkohol verwenden. Die erste Anwendung sollte unter der Aufsicht eines Erwachsenen geschehen, um ein mögliches Herunterschlucken der Lösung oder andere Fehler zu vermeiden.

Das Schlucken von medizinischen Mitteln ist unbedingt zu unterlassen, da es potenziell gefährlich ist. Inhaltsstoffe wie Chlorhexidin, Fluorid oder bestimmte ätherische Öle sind nicht für den Verzehr geeignet. 

Natürlich ist die geschluckte Menge entscheidend dafür, ob eine akute Gefahr besteht. Wer nur eine kleine Menge geschluckt hat, sollte den Mund mit klarem Wasser ausspülen und auch eine grössere Menge Wasser nachtrinken.

In Fällen, in denen eine grössere Menge geschluckt oder gar Mundspülung getrunken wurde, sollte hingegen umgehend ein Arzt zur Abklärung kontaktiert werden. Ansonsten drohen Übelkeit, Erbrechen oder Vergiftungen.

Sollte die mechanische Reinigung mit Zahn- und Interdentalbürste aufgrund von zahnmedizinischen Eingriffen oder sonstigen Umständen einmal nicht möglich sein, kann ein medizinisches Präparat die Ansiedlung von schädlichen Bakterien für einen begrenzten Zeitraum verhindern. Ein adäquater und dauerhafter Ersatz für das Zähneputzen ist eine medizinische Mundspülung nicht.

Um sicherzugehen, dass die Munddusche nicht beschädigt wird, sollten medizinische Mixturen nicht in die Munddusche gegeben werden.

Mundspülungen können Verfärbungen der Zähne begünstigen, sofern sie Inhaltsstoffe wie Chlorhexidin enthalten. Insbesondere der Genuss von Kaffee, Tee, Rotwein und Curry kann sich für die Dauer der Therapie in Bezug auf mögliche Verfärbungen nachteilig auswirken. Speziell formulierte Produkte sollten deshalb nur zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen. Mögliche Verfärbungen sind reversibel.

Ausser durch einen frischeren Atem profitieren daher auch Raucher von Mundspülungen nicht.  Nikotin zählt nämlich auch zu den Stoffen, die Verfärbungen der Zähne begünstigen. Ein Problem stellen diese verstärkten Verfärbungen während der Zeit der Anwendung einer Mundspülung meist nicht dar - vor allem nicht für Raucher, die wie empfohlen ein bis zwei Mal im Jahr beim Zahnarzt eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen.

Wenn ein Präparat im Mund brennt, kann das einerseits an den enthaltenen ätherischen Ölen wie Menthol oder dem Alkohol liegen: Es kann aber auch auf eine individuelle Unverträglichkeit hindeuten. Dauerhaft ist ein brennendes Mundgefühl nicht erwünscht. Sollte dies der Fall sein, empfiehlt es sich, auf eine mildere Formulierung zurückzugreifen bzw. das Produkt zu wechseln.

In der Regel sind die Produkte in unverdünnter Form einsatzbereit, es sei denn, auf der Verpackung sind abweichende Informationen zu finden. Zwar eignet sich eine verdünnte Mixtur zur Erfrischung des Atems – die Wirkung auf Zahnschmelz und Zahnfleisch ist jedoch unzureichend.

Zähneputzen ist in den ersten Tagen nach der OP schwierig oder sogar unmöglich. Doch wann kann man nach dem Zahnziehen eine Mundspülung verwenden? Etwa 24 Stunden nach der Zahn-OP ist das Spülen mit antibakteriellem Mundwasser sinnvoll. Unmittelbar nach dem Zahnziehen hingegen sollte man den Mund nicht ausspülen – auch um den natürlichen Wundverschluss in Form eines Blutpfropfes nicht zu lösen. Am besten befolgt man die Anweisungen des zuständigen Zahnarztes.

Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, ist die regelmässige Verwendung von Mundspülung nach einem Zungenpiercing sinnvoll. Nach drei bis sechs Wochen ist der Heilungsprozess des Stichkanals in der Regel abgeschlossen.

Medizinische Produkte helfen sowohl vorbeugend als auch therapiebegleitend gegen Parodontose – vorausgesetzt, es wird richtig und regelmässig angewendet.

Aphten können viele unterschiedliche Ursachen haben. Ob die schmerzhaften Bläschen im Mund auf die Verwendung von Mundspülung ansprechen, liegt demnach auch an der zugrunde liegenden Erkrankung. Prinzipiell kann Mundwasser die durch Aphten verursachten Schmerzen lindern und durch eine verbesserte Mundhygiene zum Abheilen der Mundläsionen beitragen. 

GUT ZU WISSEN:
Gel-Produkte mit hochkonzentriertem Chlorhexidin wie das Curaprox Perio plus Focus Gel werden direkt auf Aphten aufgetragen und beschleunigen so die Regeneration der irritierten Mundschleimhaut. 

Zwar können die antibakteriellen und entzündungshemmenden Inhaltsstoffe die Mundhygiene verbessern, die Wirksamkeit von Mundspülung bei Mandelentzündung ist jedoch umstritten. Als natürliche Alternative zum Gurgeln kommen Salbei- und Kamillentee infrage. Auch zur Linderung von Halsschmerzen sind medizinische Spülungen nicht empfohlen, da sie nicht zum Gurgeln geeignet sind. 

Eine konsequente Mundhygiene ist für Krebspatienten besonders wichtig, denn als Begleitsymptome von Chemo- und Strahlentherapien können Entzündungen der Schleimhaut im Mund und Rachen auftreten. Auch das Zahnfleisch reagiert extrem sensibel auf Reizungen, sodass Zahnbürsten leicht Verletzungen verursachen. Vor diesem Hintergrund kann die Verwendung einer vom Arzt verordneten Mundspülung durchaus Sinn ergeben. 

Mundspülungen mit Whitening-Technologie sollen die Zähne angenehm weiss erstrahlen lassen. Auch die Antwort auf die Frage, welches Mundwasser die Zähne nicht verfärbt, ist ganz einfach: Herkömmliches Mundwasser ohne Chlorhexidin hinterlässt keine Verfärbungen und eignet sich deshalb auch zur langfristigen Anwendung.

Angereichert mit ätherischen Ölen, Fluorid und Zink ist Mundwasser zur Prophylaxe von Plaque geeignet. Eine mögliche Wirkung auf die Zahnsteinbildung ist nicht hinreichend nachgewiesen. Die effizienteste Methode zur Vorbeugung von Plaque und Zahnstein ist aber eine gründliche mechanische Reinigung mit Zahn- und Interdentalbürste. 

Zahnspangen können die gründliche Reinigung der Zähne erschweren. Die regelmässige Verwendung von Mundspülungen ist beim Tragen einer festen Zahnspange deshalb absolut empfehlenswert, schliesslich erreicht die flüssige, antibakteriell wirksame Lösung auch schwer erreichbare Stellen.

Auch die Verträglichkeit von Mundspülung und festen Implantaten ist ausgezeichnet. In den ersten Tagen nach Einsetzen der Implantate ist das Zähneputzen nicht möglich. Antibakterielle, entzündungshemmende Mittel können den Heilungsprozess beschleunigen und für die nötige Hygiene im Mundraum sorgen.

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