Wie pflege ich die Zähne meines Kindes?

Alles, was Sie über die Milchzähne Ihres Babys wissen müssen, über das erste Zähneputzen, das Zahnen, ob sie Schnuller benutzen sollen...

... und mehr!

Wozu diese Anleitung?

Wie pflege ich die Zähne meines Kindes? 

Diese Anleitung ist für dich, wenn

  • du dich sicher sein willst, dass du deinem Kind die optimale Grundlage für eine lebenslang gute Mundgesundheit gibst – und übrigens auch für eine gute Allgemeingesundheit
  • Wenn du deinem Kind von Anfang an zeigen willst, dass Zähneputzen Freude macht

Einleitung

Babyzähne Pflegen

Wie putze ich die Zähne meines Babys? 

Das erste Zähnchen bricht durch – ein wichtiges Ereignis in der Entwicklung deines Babys.

Das ist auch der Zeitpunkt, sich optimal um die Mundhygiene zu kümmern – es geht darum, den Weg zur Mundgesundheit frei zu machen. 

Milchzahn-Karies ist für nachwachsende Zähne ein Problem

Karies – auch bei Milchzähnen – ist ein schlechtes Zeichen, wenn es um die künftige Mundgesundheit deines Kindes geht.

Fast 14% der Dreijährigen haben Karies, also kleine Löcher in ihren Zähnchen.

Wenn Milchzähne wegen Karies verloren gehen, ändert meistens die Position der nachfolgenden Zähne: Sie wachsen an der falschen Stelle. Das muss später aufwendig korrigiert werden.

Und ja, der Milchzahn ist zwar weg, verloren, doch die Karies-Bakterien sind immer noch da… und attackieren die nachfolgenden Zähne.

WICHTIG: Wenn du irgendwelche Bedenken oder Fragen wegen der Milchzähne deines Babys hast, lass dich in der Dentalpraxis beraten. Je früher sich eine Zahnärztin die Milchzähne ansieht, desto besser lassen sich Probleme verhindern.

«Milchzähne sind wichtige Platzhalter für die nachfolgenden Zähne. Sie fördern die Sprachentwicklung und die Entwicklung von Kiefer und Gesicht. Wenn ein Karies-befallener Milchzahn nicht behandelt wird, kann er sich entzünden und den darunter liegenden nachfolgenden Zahn und den Knochen schädigen.»

Dr. med. dent. Nadja-Marina Kellerhoff

Warum sind Milchzähne so anfällig? 

Milchzähne sind nicht nur kleiner als die bleibenden Zähne, sie sind auch viel weniger robust.

Das Enamel, also der Zahnschmelz, ist weicher und nur halb so dick. Das erklärt,

  • warum Michzähne so leicht durch Erosion beschädigt werden, also durch Säuren oder durch Putzen mit zuviel Druck
  • warum Bakterien es so einfach haben
  • und warum sogar schon Kinder Zahnschmerzen haben können

Zahnen, Zähne Putzen, Zahnfleisch Pflegen

Wovon die Mundgesundheit deines Babys abhängt? Von dir. 

Mach also alles, was du kannst, um dich um die Mundgesundheit deines Babys zu kümmern. Von Anfang an.

Keine Sorge. Es ist nicht schwierig, deinem Kind zu helfen, fröhlich vorwärts zu kommen – und das regelmässige Zähneputzen zu geniessen. So geht’s.

Bis zu sechs Monaten

Mundgesundheit von Geburt an

Ab wann sollte ich auf die Mundhygiene meines Babys achten? 

Seit dein Baby auf der Welt ist, sammeln sich Bakterien in seinem Mund. Diese Bakterien ernähren sich von der Laktose in der Muttermilch oder in Ersatzmilch.

So hilfst du deinem Baby: Nimm ein weiches feuchtes Tuch und wische sanft Zahnfleisch und Gaumen ab.

Bereite dein Kind aufs Zähneputzen vor … mit einem Beissring mit integrierter Lernzahnbürste

Schon bald nämlich ist dein Kind bereit für den nächsten Schritt auf dem Weg zum Zähneputzen:

Der CURAPROX-Beissring… hat eine Lernzahnbürste, und die hilft,

  • das Zahnfleisch zu massieren
  • sich neugierig und spielerisch auf das Zähneputzen vorzubereiten

Zudem hat der CURAPROX-Beissring weitere tolle Eigenschaften:

  • Er lindert Zahnungsschmerzen – dein Baby spielt glücklich… und du bist zufrieden
  • Und er hat eine Rassel, die die Sinne weckt…
  • … ausserdem verfügt er über aufregende Oberflächen, die die sensorischen und motorischen Fähigkeiten fördern
  • Erhältlich ist er in drei Farben – türkis, blau und rosa
  • Wie alle Produkte von Curaprox BABY ist der Beissring biofunktional, frei von Toxinen und völlig sicher – siehe bitte unten «Unser Ethos der Biofunktionalität»

Klipse den Beissring einfach an den CURAPROX-Schnullerhalter, so fällt er nicht auf den Boden und bleibt sauber. Ursprünglich für den CURAPROX-Schnuller entwickelt, funktioniert der Schnullerhalter auch ausgezeichnet für den Beissring.

Und wenn der erste Zahn kommt... nimmt der Beissring den Zahnungsschmerz 

Das erste Zähnchen bricht durch – das ist ein grossartiger Moment für dich...

… aber nicht für dein Baby. Es hat Schmerzen. Aber Medikamente oder Salbe braucht es nicht. 

Gib deinem Baby einfach den Beissring. Du wirst staunen: Es weiss ganz genau, was damit zu tun ist. Instinktiv beisst es zu. Und der Schmerz verschwindet.

Wir empfehlen:

Ab sechs Monaten

Der erste Milchzahn

Wann mit dem Putzen beginnen

Meistens bricht der erste Milchzahn um den sechsten Monat herum durch. Den ersten Zahn zu putzen ist ein besonderer Moment!

Putze jeden Milchzahn mindestens einmal täglich mit einer befeuchteten CURAPROX Baby-Zahnbürste.

Die Zähne deines Babys oder Kleinkindes Putzen – wie?

Nimm dein Baby auf den Schoss, mit dem Rücken zu dir, sein Kopf ruht an deiner Brust.

Wenn dein Kind älter wird, stehst du hinter ihm, neigst seinen Kopf etwas zurück.

Putze die Zähne deines Babys, deines Kindes in kleinen Kreisen, mit nur wenig Druck. Schau, dass du keine Oberfläche auslässt.

Zahnpasta für 

Zahnpasta braucht es jetzt noch nicht. Aber wenn du trotzdem eine nimmst, wähle eine mit wenig Fluorid und mit einem guten Geschmack.

Ermuntere dein Kind, die Zahnpasta nachher auszuspucken. Mit Wasser zu spülen ist jedoch unnötig, das würde nur das Fluorid wegspülen.

Übrigens: Zu spülen ist nur nötig, wenn eine Zahnpasta bedenkliche Stoffe enthält. Zum Beispiel steckt in den meisten Zahnpasten der aggressive Schaumreiniger SLS (Sodiumlaurylsulfat). CURAPROX-Zahnpasten enthalten keine solchen Stoffe. Spülen ist da nicht nötig.

Für Spass, Frieden und saubere Zähne sorgt die CURAPROX Baby-Zahnbürste 

Die CURAPROX-Baby-Zahnbürste garantiert sanftes und aussergewöhnlich gutes Putzen für Kinder bis vier. Und – genau so wichtig – es macht das Zähneputzen zu einer spassigen und erfreulichen Angelegenheit... so geniesst du beim Zähneputzen sogar quality time.

Die CURAPROX-Baby-Zahnbürste ist entwickelt von Dentalmedizin-Professor Adrian Lussi:

  • Sehr, sehr viele, nämlich 4260 CUREN®-Filamente – extra fein und sanft – verhindern Verletzungen der Mundschleimhaut...
  • … ein kleiner, kompakter und sogar gummierter Bürstenkopf erreicht alle Stellen im Mund...
  • … mit Rundgriff – der hilft nämlich, die Zahnbürste von Anfang an richtig zu halten, nämlich ganz entspannt und locker...
  • .... und so putzt es sich auch am besten: ganz sanft, fast ohne Druck…
  • … auch Erwachsenen, übrigens, liegt die Zahnbürste gut in der Hand – falls dein Kind deine Hilfe benötigt. 
  • Drei Farben: grün, blau, pink…
  • …empfohlen von Zahnärtzinnen und Zahnärzten
  • … und frei von Toxinen – komplett sicher

Wir empfehlen:

Beim Zahnarzt

Zum ersten mal beim Zahnarzt 

Dentalmedizinischer rat für Babys und Kleinkinder

Am besten machst du den ersten Zahnarzt-Termin für dein Baby nach seinem ersten Geburtstag.

Geh nicht nur dann zum Zahnarzt, wenn etwas weh tut. So lernt dein Kind, dass regelmässige Zahnarzttermine einfach dazugehören – und im Normalfall sogar Freude bereiten: Alles perfekt!

Ab zwei Jahren

Mundgesundheit für Kleinkinder

Wann sollen Kleinkinder mit dem Zähneputzen starten?

Putze spätestens ab dem zweiten Geburtstag die Milchzähne zweimal täglich für mindestens zwei Minuten. Einmal nach dem Frühstück und einmal vor der Gute-Nacht-Geschichte. 

Nimm dazu jeweils maximal eine erbsengrosse Portion einer Kinderzahnpasta mit wenig Fluorid.

Und schneller, als du denkst, wird dein Kind glücklich und zufrieden sich selber die Zähnchen putzen. Das sind die vier Phasen des Zähneputzens:

Die vier Phasen des Zähneputzens

Phase 1: Das unselbständige Putzen
Du kümmerst dich um die Mundhygiene des Kindes, ab dem ersten Zahn. 

Phase 2: Das unterstützte Zähneputzen
Dein Kind beginnt, sich die Zähne selber zu putzen.

Schau, dass sie es so machen:

  • Mit den Kauflächen starten
  • Kreise auf die Aussenflächen «malen»
  • Die Innenflächen hoch und runter putzen, hoch und runter
  • Den Sulcus nicht vergessen, das ist der Zahnfleischsaum, also die feine Furche zwischen Zähnen und Zahnfleisch

Und nicht vergessen: fröhlich kontrollieren und lobend nachputzen! «Lass auch mich noch deine Zähnchen streicheln.»

Phase 3: Das überwachte Zähneputzen
Du kontrollierst und motivierst regelmässig.

Phase 4: Das selbständige Zähneputzen
Die Kinder putzen ihre Zähne eigenverantwortlich.

Wenn der erste Milchzahn ausfällt 

Es braucht etwas Extrapflege, wenn der erste wacklige Milchzahn ausfällt... und Platz macht für den bleibenden Zahn.

Denn da ist oft das Zahnfleisch entzündet – aber das ist kein Problem: einfach besonders sorgfältig und extra sanft putzen, und bald ist die Entzündung weg.

Meistens fällt der erste Zahn irgendwann im Alter von sechs Jahren aus. Das Enamel, der Zahnschmelz, braucht bei bleibenden Zähne etwa drei Jahre, bis er komplett gehärtet ist. So sind die neuen Zähne eine ganze Zeit lang besonders anfällig für Karies.

Sorgfältige, sanfte Mundhygiene ist während dieser Zeit noch wichtiger, als sie es sonst ist. 

Jetzt ist es auch Zeit, eine Kinderzahnpasta mit einem höheren Fluoridgehalt zu wählen.

Weitere Informationen

Schnuller: ja oder nein

Schnuller, Luller, Nuggis und wie sie sonst noch zärtlich genannt werden… sind wirklich gut, wenn es darum geht, dein Baby zu beruhigen.

Aber sie sind auch bekannt dafür, dass sie die natürliche Entwicklung stören – und zu Zahn- und Kieferfehlstellungen führen. Im Teenager-Alter kommt es dann oft zu kieferorthopädischen Behandlungen, manchmal sogar langwierigen.

Ausserdem neigen Kinder mit Kreuz- oder offenem Biss dazu, durch den Mund zu atmen – statt durch die Nase. Diese Mundatmung kann zu Beschwerden führen:

  • Schlafprobleme
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlechte Körperhaltung
  • Sprachschwierigkeiten
  • Hyperaktivität…
  • … und sogar Herzkrankheiten

Der orthodontische Schnuller, der die natürliche Entwicklung fördert 

Der CURAPROX-Schnuller – mit seinem eigenwillig flachen Saugteil und den seitlichen Flügeln – ist mittlerweile der orthodontische Schnuller Nummer eins.

Entwickelt nämlich ist der CURAPROX-Schnuller von Kieferorthopäden:

  • Der CURAPROX-Schnuller entspannt und beruhigt dein Baby… ohne dass er Zahn- und Kieferfehlstellungen verursacht…
  • … verhindert, dass Zähne sich an andere Stellen bewegen…
  • … und verhindert ebenso Probleme mit der Allgemeingesundheit
  • Und statt dass er die natürliche Entwicklung von Zähnen, Gaumen und Kiefer beeinträchtigt, unterstützt er ihre Entwicklung – sogar wesentlich...
  • … genauso wie die Sprachentwicklung und den natürlichen Schluckprozess
  • Sorgt für optimales Atmen
  • Und, natürlich, er beruhigt Babies – und Eltern

Und vergiss nicht, den Schnuller an den CURAPROX-Schnullerhalter zu klipsen, damit er nicht schmutzig wird oder gar verloren geht.

Drei Grössen – drei Farben 

Die Grössen des CURAPROX-Schnullers sind abgestimmt auf das Gewicht, denn die Kiefer entwickeln sich nach Gewicht, nicht nach Alter:

  • Schnuller Grösse 0: bis 7 kg (0 bis etwa sieben Monate)
  • Schnuller Grösse 1: bis 10 kg (sieben bis etwa 18 Monate)
  • Schnuller Grösse 2: bis 14 kg (18 bis etwa 36 Monate)

Spätestens wenn das Kind drei Jahre alt ist: weg mit dem Schnuller – zum Beispiel an den Schnullerbaum. So entwickeln sich Kiefer und Zähne weiterhin gesund.

Wir empfehlen:

Weitere Informationen

Biofunktionalität ist unser Anliegen

Alle unsere CURAPROX-Baby-Produkte sind gemäss unserem Ethos der Biofunktionalität entwickelt:

  • Ursachen und Wirkungen sind genau bedacht…
  • ... um Produkte herzustellen, die die natürliche Entwicklung fördern... 
  • ... damit sie mit der Entwicklung deines Babys übereinstimmen…
  • … statt diese Entwicklung zu beeinträchtigen.

Alle unsere CURAPROX-Baby-Produkte sind frei von Giftstoffen, also völlig sicher. Sie beinhalten keine schädlichen Substanzen wie beispielsweise Bisphenol A, Phthalate oder Azo-Farbstoffe.