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Zöliakie: Leben mit Glutenunverträglichkeit

Menschen mit Zöliakie leiden unter einer chronischen Erkrankung des Dünndarms. Ursache ist Gluten, das bei ihnen im Darm eine Entzündungsreaktion auslöst. Es kann aber nicht nur im Darm zu Beschwerden kommen: Bei Betroffenen entstehen beispielsweise häufiger Zahnschmelzdefekte als bei gesunden Menschen. Lies hier alles, was du über die Krankheit wissen musst, wie eine ideale Ernährung bei Glutenunverträglichkeit aussieht und wie du deine Zähne am besten schützen kannst.  

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Oct 2024
https://curaprox.ch/de/blog/post/zoliakie-leben-mit-glutenunvertraglichkeit
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Okt 2024
https://curaprox.ch/de/blog/post/zoliakie-leben-mit-glutenunvertraglichkeit

Zöliakie: Was ist das?

Weizenbrötchen, helle Toastscheiben oder ein Croissant – nicht alle Menschen können diese Lebensmittel geniessen. Wer unter der Autoimmunerkrankung Zöliakie leidet (medizinisch auch als glutensensitive Enteropathie oder Sprue bezeichnet), verträgt sie nämlich ganz und gar nicht. Schuld daran ist das darin enthaltene Gluten. Gluten ist ein natürliches Eiweiss (auch Klebereiweiss genannt), das vor allem in Weizen, Roggen, Dinkel und Gerste steckt, aber auch in vielen anderen Lebensmitteln vorkommt. 

Bei Menschen mit Zöliakie ruft Gluten Entzündungen und Schädigungen der Dünndarmschleimhaut hervor. Zudem stellt sich ein Mangel an bestimmten Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ein.  

Aber nicht nur der Verdauungstrakt leidet, wenn Menschen mit Zöliakie Gluten konsumieren. Die Krankheit kann auch Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers hervorrufen – beispielsweise an den Zähnen. Deshalb wird die Zöliakie auch als Systemerkrankung bezeichnet. Wichtig zu wissen ist aber, dass eine Zöliakie auch ohne Symptome verlaufen kann – vor allem bei Kindern. Das erschwert die Diagnose häufig oder verzögert sie um Jahre.

Die gute Nachricht: Ernähren sich betroffene Personen strikt glutenfrei, bilden sich die Schäden im Dünndarm zurück und sie können ein beschwerdefreies Leben führen.  

Häufigkeit: Wie viele Menschen sind von Zöliakie betroffen?

Etwa eine von 200 bis 300 Personen in Deutschland ist von einer Zöliakie betroffen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer recht hoch sein dürfte. Das liegt daran, dass nur 10 bis 20 Prozent der Erkrankten das klassische Vollbild der Zöliakie zeigen. 80 bis 90 Prozent haben nur wenige, gar keine oder untypische Symptome und wissen dementsprechend nichts von ihrer Krankheit. 

Ist Zöliakie eine Behinderung?

Menschen, die die Diagnose Zöliakie erhalten, können einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen. Das zuständige Versorgungsamt stellt dann den Grad der Behinderung fest. Dafür sind die ärztlichen Unterlagen von Nöten, die an den so genannten ärztlichen Dienst weitergeleitet werden. Er entscheidet dann, ob eine Einstufung vorgenommen werden kann oder ob erst einmal noch weitere ärztliche Untersuchungen notwendig sind.

Geht alles seinen Gang und wird die Zöliakie als Behinderung anerkannt, erhalten die Patient:innen einen Bescheid mit dem Grad ihrer Behinderung. Bei Zöliakie wird ein Grad der Behinderung von 
20 anerkannt. Ab einem Grad von 50 gilt eine Behinderung als Schwerbehinderung. 

Du fragst dich, was dir ein Behinderungsgrad bei Zöliakie bringen könnte? Beispielsweise einen “Zuschuss” vom Staat; einen steuerlichen Nachteilsausgleich, den man auch Behinderten-Pauschbetrag nennt. 

Ursachen: Warum tritt eine Glutenunverträglichkeit auf?

Bei Zöliakie spielt Vererbung eine tragende Rolle. Leiden Familienangehörige ersten Grades unter der Erkrankung, besteht ein zehnfach erhöhtes Risiko, selbst auch daran zu erkranken. Warum sich bei einem Menschen eine Zöliakie entwickelt, ist jedoch nicht ganz klar erforscht. Die genauen Auslöser werden sich, so ist die Vermutung, wohl auch von Patient zu Patient unterscheiden. Die Forschung geht davon aus, dass neben der genetischen Veranlagung noch weitere Faktoren beteiligt sind. Ob bei der Entstehung beispielsweise die Ernährung im Säuglingsalter eine Rolle spielt, ist noch nicht vollständig geklärt. Es gibt wohl aber Hinweise darauf, dass Babys, die bis zum sechsten Monat gestillt wurden, ein geringeres Risiko haben, eine Zöliakie zu entwickeln.

Eine Tendenz, öfter an Zöliakie zu erkranken, haben zudem Menschen mit anderen Autoimmunerkrankungen – das gilt vor allem für Diabetes mellitus Typ 1 und Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow). Dasselbe gilt für Personen mit bestimmten chromosomalen Veränderungen wie dem Down-Syndrom (Trisomie 21), dem Turner-Syndrom und dem Williams-Beuren-Syndrom. 

Zöliakie und Gluten: Zusammenhänge verstehen

Um die Krankheit Zöliakie richtig zu verstehen, möchten wir dir nun erklären, was Gluten eigentlich ganz genau ist und warum einige Menschen so empfindlich darauf reagieren, dass sie schwere Symptome entwickeln.

Wichtig zu wissen ist, dass Gluten eigentlich nur ein Oberbegriff für einen Proteinkomplex ist. Er beschreibt ein Gemisch aus zwei Gruppen von Pflanzen-Eiweissen, die in praktisch allen Getreidesorten stecken. Die eine Gruppe besteht aus sogenannten Prolaminen, die andere aus Glutelinen. Die Gluteline sind harmlos – Probleme machen die Prolamine. Diese Eiweissgruppe vertragen Menschen mit Zöliakie nicht. 

Gluten hat ziemlich viele praktische Eigenschaften, weshalb es in vielen Lebensmitteln zu finden ist. Eine dieser Eigenschaften verrät schon die Bezeichnung “Klebereiweiss”. In Verbindung mit Flüssigkeit sorgt das im Mehl vorhandene Gluten nämlich dafür, dass ein Teig nach dem Backen nicht zerkrümelt – es wird zum “Klebstoff”. Gebäck bekommt dadurch auch eine schön fluffige Konsistenz und eine tolle Kruste. Dank dieser Eigenschaften steckt Gluten also klassischerweise in Brot und Gebäck. Es “versteckt” sich aber auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln wie Gewürzmischungen, Fertigsaucen oder in Bier. Das liegt daran, dass Gluten auch ein guter Emulgator und Träger für Aromastoffe ist. Es ist also ein toller Hilfsstoff für viele der eben genannten Produkte.

So vorteilhaft diese Eigenschaften auch sind: Menschen mit Zöliakie haben nichts davon. Ihr Körper hält Gluten für einen feindlichen Stoff, den er bekämpfen muss. Deshalb bildet er Abwehrstoffe. Diese gebildeten Antikörper greifen dann den Dünndarm an und zerstören dort die Dünndarmschleimhaut. Genauer gesagt, sterben mit der Zeit die Zotten des Dünndarms ab, wenn Betroffene Produkte mit Gluten verzehren. Zotten sind Ausstülpungen der Darmschleimhaut. Sie sehen aus wie warzenähnliche Erhebungen. Sie nehmen Nährstoffe in unser Blut und unsere Lymphe auf. Durch das Absterben der Zotten kommt es dann zu einer Unterversorgung des Körpers mit lebenswichtigen Vitaminen, weil diese nur noch unzureichend aufgenommen werden können.

Gut zu wissen: 

Eine Glutenunverträglichkeit ist nicht zu verwechseln mit einer Histamin-Intoleranz, auch wenn es sich bei beiden um Lebensmittelintoleranzen handelt. Die Zöliakie setzt eine genetische Veranlagung voraus, eine Histamin-Intoleranz wird hingegen meist durch Stress oder Enzymdefekte im Dünndarm erworben.

Mögliche Symptome einer Zöliakie

Wie du schon erfahren hast, kann sich eine Zöliakie sehr lange verstecken, weil nicht immer klassische Symptome auftreten. Zudem kann es zu einer Fehldiagnose kommen, weil Ärzt:innen nicht sofort von den häufig diffusen Beschwerden auf eine Zöliakie schliessen.

Im Folgenden versuchen wir, dir das Krankheitsbild der Glutenunverträglichkeit so gut es geht zu beschreiben. Deren Symptome hängen vor allem auch davon ab, in welchem Alter sich die Zöliakie entwickelt. Grundsätzlich lässt sich dazu sagen, dass sie jederzeit ausbrechen kann. Am häufigsten erkranken aber Kinder zwischen einem und acht Jahren sowie Erwachsene zwischen 20 und 50 Jahren. Im Jugendalter bricht eine Zöliakie seltener aus. 

Zöliakie bei Kindern: Die häufigsten Beschwerden

Bricht die Zöliakie bereits im Kindesalter aus, machen sich die ersten Folgen meist drei bis sechs Monate nach dem ersten Vollkornbrei oder dem ersten Herumknabbern an einem Brot, Brötchen oder Zwieback bemerkbar – also dann, wenn das Kind erstmalig Gluten zu sich nimmt. Das ist in der Regel etwa Mitte bis Ende des ersten Lebensjahres oder am Anfang des zweiten Lebensjahres der Fall.

Eltern bemerken dann beispielsweise folgende Symptome: 

  • Durchfall
  • Bauchschmerzen/Magenschmerzen
  • Übelriechender Stuhlgang
  • Fettstuhl
  • Erbrechen
  • Blasse Haut
  • Kurzatmigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit / Gewichtsabnahme
  • Müdigkeit
  • Muskelschwäche
  • Aufgetriebener Bauch / Blähbauch
  • Dünne Gliedmassen
  • Schlechte Laune / Weinerliche Stimmung
  • Reizbarkeit
  • Schlechter Schlaf
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Verzögertes Wachstum
  • Entzündete, geschwollene Zunge

 

Zu diesen eher typischen Symptomen einer Zöliakie reihen sich weitere mögliche Beschwerden, die häufig nicht sofort mit der Erkrankung in Zusammenhang gebracht werden. Sie können sowohl Kinder als auch Erwachsene ereilen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Chronische Bauchschmerzen
  • Verstopfung
  • Unklarer Eisenmangel / Vitaminmangel
  • Erhöhte Leberwerte
  • Zahnschmelzdefekte
  • Unklare Hauterscheinungen
  • Gelenkschmerzen
  • Rückenschmerzen / Muskelschmerzen
  • Leistungseinbruch
  • Kopfschmerzen
  • Depressionen
  • Schwindel
  • Bewegungsstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Herzrasen
  • Entwicklung von Lymphomen (Vergrösserung eines oder mehrerer Lymphknoten)

 

Aufgrund der völlig unterschiedlichen Erscheinungsbilder wird laut Leitlinie die Diagnose einer Zöliakie häufig spät oder gar nicht gestellt. Deshalb müssen unbehandelte Zöliakie-Patient:innen auch mit Langzeitfolgen rechnen, wenn ihre Erkrankung nicht erkannt wird. Diese können sehr gefährlich sein. So kann es beispielsweise passieren, dass sich die Knochendichte verringert und sich eine Osteoporose entwickelt. Damit steigt auch die Gefahr für Knochenbrüche.

Gut zu wissen: 

Warum entsteht eine Osteoporose? Und warum kann sich bei ihrer Therapie in seltenen Fällen eine Kiefernekrose entwickeln? Das erklären wir dir in unserem Artikel: 

Osteoporose und Kiefernekrose: Behandlung und Prävention

Zöliakie bei Erwachsenen: Mögliche Beschwerden

Wenn eine Zöliakie erst im Erwachsenenalter ausbricht, können sich ähnliche Symptome zeigen wie bei Kindern. Allerdings können auch noch etliche weitere Beschwerden hinzukommen, von denen wir dir hier einige vorstellen und die teils nicht direkt mit einer Zöliakie in Verbindung gebracht werden: 

  • Wechselnde Konsistenz des Stuhls mit Neigung zu Durchfall
  • Verstopfung (harter Stuhl kann Analkanal belasten und für Blut im Stuhl sorgen)
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Kopfschmerzen
  • Sodbrennen
  • Gewichtsabnahme
  • Haarausfall
  • Knochenschmerzen
  • Osteoporose
  • Muskelschwäche
  • Müdigkeit
  • Verminderte Sexualfunktion
  • Appetitlosigkeit oder ständiger Hunger
  • Eiweissmangel
  • Ödeme
  • Vitaminmangel
  • Eisenmangel
  • Blutarmut
  • Nierenerkrankungen
  • Ausbleiben einer Schwangerschaft / Unerfüllter Kinderwunsch
  • Menstruationsstörungen
  • Probleme mit der Psyche (zum Beispiel Depressionen, Angstzustände)
  • Neurologische Symptome  

 

Du siehst: Eine Zöliakie kann 1000 Gesichter haben und wird deshalb häufig auch als klinisches Chamäleon bezeichnet. Welche Methoden infrage kommen, um die Krankheit zu diagnostizieren, erfährst du im nächsten Abschnitt. 

Schwerpunkt Zöliakie und Zähne

Wie du bereits erfahren hast, können mit einer Zöliakie Zahnschmelzdefekte einhergehen. Typisch für diese Zahnschmelzveränderungen ist, dass die Probleme sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer vorkommen. Gemeint sind dabei vor allem folgende Defekte:

Zahnschmelzhypoplasie

Unter einer Zahnschmelzhypoplasie oder auch Schmelzhypoplasie versteht man die Unterentwicklung des Zahnschmelzes. Dieser Defekt tritt während der Zahnentwicklung im Kindesalter auf. Charakteristisch ist, dass die Milchzähne der betroffenen Kinder sehr klein wirken. Dadurch entsteht der Eindruck, als stünden sie sehr weit auseinander. Hinzu kommt, dass die Zähne häufig eher ungewöhnlich weiss oder braun sind. Die Gefahr der Zahnschmelzhypoplasie: Sie erhöht das Kariesrisiko deutlich.

Gut zu wissen:

Du möchtest mehr darüber erfahren, wie Kreidezähne entstehen und wie sie sich behandeln lassen? Das erfährst du in unserem Artikel:

Was sind Kreidezähne und was kann man dagegen tun?

Warum entstehen Zahnprobleme bei Zöliakie?

Es gibt mehrere Ansätze, warum Zöliakie-Erkrankte mit Zahnbeschwerden zu kämpfen haben. Eine mögliche Ursache könnte sein, dass der Körper aufgrund der Zöliakie nicht genügend Nährstoffe aufnehmen kann. Dadurch wird er womöglich nicht mit ausreichend Kalzium und Phosphat versorgt– was eine Mineralisierungsstörung nach sich ziehen kann. Studien deuten aber auch darauf hin, dass die Zahnschmelzdefekte auch durch die Antikörper entstehen könnten, die der Körper bildet, um sich gegen Gluten zu “wehren”. Diese Antikörper beeinträchtigen die Entwicklung des Zahnschmelzes.

Gut zu wissen:

Zahnschmelz ist eine wertvolle Schutzschicht auf unseren Zähnen, die wir optimal pflegen sollten. Die Zahnpasten der ‘Be you’ Reihe von Curaprox schmecken nicht nur lecker, sondern enthalten Hydroxylapatit, um deinen Zahnschmelz zu remineralisieren. Mit einem RDA-Wert von 50 sind sie ausserdem besonders sanft zu deinem Zahnschmelz.

Wann treten Symptome an den Zähnen auf?

Der Zahnschmelz von Milchzähnen ist bis zum 11. Lebensmonat ausgebildet. Die Entwicklung des Zahnschmelzes der bleibenden Zähne findet bis ungefähr zum siebten Lebensjahr statt. Am wahrscheinlichsten ist es deshalb, dass sich Zahnschmelzdefekte aufgrund einer Zöliakie vor dem achten Lebensjahr entwickeln. Du weisst bereits, dass eine Zöliakie auch symptomfrei verlaufen kann. Hinzukommt, dass gerade bei Kindern oft keine eindeutigen Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Deshalb kann es durchaus passieren, dass Zahnärzt:innen die Probleme mit den Zähnen nicht mit einer Glutenunverträglichkeit in Verbindung bringen. Aus diesem Grund empfiehlt die Deutsche Zöliakie Gesellschaft, dass Zahnärtz:innen Kinder bei Zahnschmelzveränderungen immer auch zu einem Internisten oder Gastroenterologen überweisen sollten. 

Gut zu wissen: 

Zahnschmelz ist die härteste Substanz in unserem Körper. Er ist sogar härter als Eisen und Stahl! Du möchtest erfahren, wie er unsere Zähne vor Bakterien- und Säureattacken schützt und was du tun kannst, um ihn optimal zu pflegen? Das erfährst du alles in unserem Artikele: 

Zahnschmelz aufbauen und schützen

Zöliakie diagnostizieren: Mit diesen Untersuchungen

Um eine Zöliakie sicher zu diagnostizieren, werden sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen zwei Untersuchungsverfahren angewendet: 

  • Antikörperbestimmung
  • Gewebeuntersuchung

Wichtig bei beiden Untersuchungen ist, dass die Patient:innen vorab nicht schon selbstständig auf den Verzehr von Gluten verzichten, da sonst die Ergebnisse verfälscht sein können.

Hier stellen wir dir die Untersuchungen näher vor.  

Antikörperbestimmung

Wie du bereits erfahren hast, sieht der Körper eines Zöliakie-Patienten Gluten als “Feind” an. Um ihn zu bekämpfen, bildet er Antikörper. Diese Antikörper lassen sich mittels Bluttest nachweisen. Gesunde Patient:innen sind fast immer frei von entsprechenden Antikörpern. Allerdings reicht die Antikörperbestimmung für eine sichere Diagnose nicht aus. Der Test legt lediglich die Vermutung nahe. Und damit kommt die nächste Untersuchung ins Spiel – die Gewebeuntersuchung des Dünndarms. 

Gewebeuntersuchung

Bei der Gewebeuntersuchung des Dünndarms wird während einer Magen-Darmspiegelung eine Kamerasonde an einem dünnen Schlauch über Mund, Speiseröhre und Magen in den Dünndarm geschoben. Medizinisch nennt man das eine endoskopische Dünndarmbiopsie. Dabei werden mehrere Gewebeproben entnommen und anschliessend mikroskopisch untersucht. So viele Proben sind nötig, weil die Zöliakie-Veränderungen am Darm nicht immer gleichmässig auftreten. Wenn an mehreren Stellen Proben entnommen werden, sinkt das Risiko, etwas zu übersehen.

Die Untersuchung findet in der Regel unter Sedierung statt. Das heisst, die Patientin oder der Patient erhält ein Medikament zur Beruhigung des Zentralnervensystems – es ist keine echte Narkose. Die Patient:innen schlafen dann einfach für eine kurze Zeit und werden nach der Untersuchung direkt wieder wach. Theoretisch lässt sich die Untersuchung auch ohne Sedierung durchführen. Das kann allerdings unangenehm bis schmerzhaft sein, ausserdem wird durch den Schlauch im Mund der Würgereflex ausgelöst, was sehr hinderlich sein kann. Die Untersuchung ist risikoarm und dauert zwischen 10 und 15 Minuten. 

Zöliakie bei Kindern diagnostizieren: Die wichtigsten Infos 

Du hast bereits erfahren, dass von Zöliakie betroffene Kinder nicht immer Symptome zeigen. Wichtig ist es deshalb, dass Kinder obligatorisch auf entsprechende Antikörper untersucht werden, wenn Verwandte ersten Grades an der Krankheit leiden. Die erste Testung sollte innerhalb des zweiten Lebensjahres bis spätestens zum zweiten Geburtstag erfolgen. Das Kind sollte darüber hinaus dann jedes Jahr bis zu seinem sechsten Lebensjahr getestet werden. Danach erfolgt idealerweise alle zwei bis drei Jahre eine Testung bis zum 18. Lebensjahr.

Gut zu wissen: 

Wurde eine Zöliakie bei dir diagnostiziert, wirst du in deinem Arztbrief die Codierung K90.0 wiederfinden. Mit diesem Code wird die Krankheit in der “Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision (ICD-10-WHO)” geführt.  

Zöliakie-Selbsttest: Ist das sinnvoll?

Wie bei vielen anderen Unverträglichkeiten und Allergien findest du auch zur Zöliakie viele Selbsttests – beispielsweise in der Apotheke oder online. Dabei handelt es sich in der Regel um Tests, die Antikörper nachweisen können, genauer: die sogenannten Gewebstransglutaminase-Antikörper oder Endomysium-Antikörper jeweils der Subgruppe IgA. Dazu musst du dir selbst mit einer beigelegten Lanzette einen Tropfen Blut aus dem Finger entnehmen und in ein mit einer Flüssigkeit gefülltes Gefäss geben. Von diesem Gemisch gibst du dann einen Tropfen auf das Feld einer Testkassette – ganz so, wie bei einem Corona-Test. Sind Antikörper nachweisbar, wird es eine entsprechende Farbreaktion geben. Ebenfalls im Angebot sind Stuhltests. Hierfür musst du eine Stuhlprobe in ein Labor senden, das dann Antikörper nachweist – oder eben nicht. Diese Methode gilt jedoch als unzureichend. 

Generell solltest du wissen: Der Erkenntniswert solcher Selbsttests ist recht gering. So bilden beispielsweise fünf bis zehn von 100 Zöliakie-Patient:innen gar keine Antikörper – sie haben das sogenannte IgA-Antikörpermangelsyndrom. Bei ihnen bliebe der Selbsttest dann negativ. Ein weiteres Problem: Ernährt sich die Person bereits bei der Testung glutenfrei, kann das Ergebnis ebenfalls negativ ausfallen, weil die Zahl der Antikörper für einen Nachweis dann zu gering ist.

All das zeigt: Ein Selbsttest aus der Apotheke oder dem Internet kann keinesfalls einen Arztbesuch ersetzen. Es ist sinnvoller, mit deiner Vermutung eine Praxis aufzusuchen und dich vorab erst einmal gründlich untersuchen und beraten zu lassen. Teilt der Arzt oder die Ärztin deinen Verdacht, wird er oder sie sowieso einen Antikörper-Test ansetzen. Ein weiterer Vorteil dabei: Dies ist dann eine Kassenleistung. Du sparst dir also auch die teuren Selbsttests, die du selbst zu bezahlen hast. 

Hinzu kommt, dass ein Antikörper-Test – wie du bereits gelesen hast – sowieso noch nicht für eine gesicherte Diagnose ausreicht. Es muss immer auch eine Gewebeentnahme aus dem Darm erfolgen. Du siehst: Der Gang zum Arzt bleibt dir nicht erspart.  

Gentest als Diagnose-Werkzeug nicht sinnvoll

Damit eine Zöliakie überhaupt entstehen kann, müssen bestimmte genetisch vererbte Merkmale vorhanden sein – das sind die sogenannten HLA-Marker (Humane Leukozytenantigene). Etwa 90 Prozent der Menschen mit Zöliakie haben das Merkmal HLA-DQ2, alle übrigen haben das Gen HLA-DQ8. Lassen sich diese Merkmale durch einen Bluttest nicht nachweisen, ist es eher unwahrscheinlich, dass die Person unter Zöliakie leidet.

Klingt erst einmal nach einem guten Weg, Zöliakie nachzuweisen. Aber: Insgesamt rund 30 bis 35 Prozent aller (auch gesunden) Menschen in der Gesamtbevölkerung tragen die Merkmale HLA-DQ2 und HLA-DQ8 in sich. Doch nur rund zwei Prozent dieser Personen entwickeln auch tatsächlich eine Zöliakie. Damit kann ein Gentest also eine Zöliakie mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschliessen, aber nicht nachweisen. 

Gut zu wissen: 

Auch wenn eine Zöliakie Entzündungsreaktionen im Darm hervorruft, sind die Entzündungswerte eigentlich nie auffällig. Deshalb muss man zur Diagnosefindung nicht die Entzündungswerte bestimmen. Die Leberwerte sind aber oft – vor allem zu Beginn der Erkrankung – erhöht.  

Zöliakie behandeln: Mit strikter Diät

Die Zöliakie ist eine chronische Krankheit und lässt sich leider nicht durch eine Tablette oder ein anderes Medikament heilen. Die einzige, aber dafür sehr effektive Behandlung besteht darin, Gluten strikt vom Speiseplan zu streichen. Wenn Patient:innen sich daran halten, leben sie in der Regel völlig beschwerdefrei. Die Besserung von Magen-Darm-Symptomen tritt oft schon nach wenigen Wochen ein. Rund zwei Drittel der Erkrankten sind nach sechs Monaten beschwerdefrei.

Wichtig zu wissen: Die strenge Diät erlaubt tatsächlich keine Ausnahmen, du solltest die Ernährungsempfehlungen keinesfalls ignorieren. Selbst kleinste Spuren von Gluten können den Krankheitsprozess nämlich anfeuern. 

Kur als Erholung von den Beschwerden

Eine Möglichkeit, um die Genesung nach der frischen Zöliakie-Diagnose zu fördern, ist eine Kur. Viele Betroffene haben eine Arzt-Odyssee hinter sich auf der Suche nach einem Grund für ihre Beschwerden. Sie sind erschöpft und ausgelaugt. Für sie gibt es Reha-Kliniken, die sich auf die Zöliakie spezialisiert haben. Wenn du einen solchen Aufenthalt in Erwägung ziehst, kannst du eine solche Kur beantragen – rede dafür mit deinem Hausarzt oder deiner Hausärztin. In der Regel wird, sofern die Arztpraxis den Bedarf bei dir sieht, eine solche Kur von der Krankenkasse bezahlt. Frag aber zur Sicherheit bei deiner Kasse nach. 

Zöliakie mit Homöopathie behandeln? Eher nicht

So wie bei jeder beliebigen anderen Erkrankung auch, gibt es auch für die Zöliakie allerlei Globuli und Co. aus dem Bereich der Homöopathie. Du solltest dir jedoch nichts davon versprechen, wenn du deine Glutenunverträglichkeit naturheilkundlich behandeln möchtest. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege für eine Wirkung der Homöopathie. Nur der strikte Verzicht auf Gluten kann dir nachweislich helfen.

Was essen bei Zöliakie?

Glutenfrei leben? Das klingt erst einmal einfach. Ganz so ist es aber nicht – denn es ist nicht damit getan, einfach auf Brot und Brötchen zu verzichten. Wie du bereits erfahren hast, versteckt sich das Eiweiss auch in vielen anderen Lebensmitteln. Hilfreich ist es, wenn Betroffene eine qualifizierte Ernährungstherapie oder -beratung in Anspruch nehmen, um sich gut auf die neue Situation einstellen zu können und in keine Gluten-Fallen zu tappen.

Hier geben wir dir einen ersten Überblick, welche Lebensmittel du meiden und welche du getrost zu dir nehmen kannst.  

 

Beispiele für glutenhaltige Lebensmittel

  • Weizen
  • Roggen
  • Gerste
  • Grünkern
  • Dinkel
  • Graupen
  • Paniertes Gemüse
  • Gemüse im Teigmantel
  • Panierte oder bemehlte Fleischstücke
  • Frikadellen
  • Hackbraten
  • Brathering
  • Rollmöpse
  • Seitan
  • Waffeln
  • Kekse
  • Malzbier / Bier
  • Frische oder trockene Hefe

 

Beispiele für glutenfreie Lebensmittel 

  • Mais
  • Reis
  • Hirse
  • Buchweizen
  • Quinoa,
  • Canihua
  • Amaranth
  • Hafer
  • Speisehanf
  • Kartoffeln
  • Gemüse
  • Hülsenfrüchte (zum Beispiel Erbsen, Bohnen, Linsen, Soja, Kichererbsen)
  • Obst
  • Nüsse und Samen
  • Eier
  • Fleisch
  • Fisch
  • Meeresfrüchte
  • Milch
  • Fette, Öle
  • Zucker
  • Honig
  • Fruchtsaft
  • Tee
  • Kaffee
  • Wein
  • rein destillierter Alkohol (wie Schnaps, Wodka, Whisky)
  • Essig
  • Kräuter

Das Glutenfrei-Symbol

Natürlich ist es wenig realistisch, dass sich Zöliakie-Patient:innen nur von den eben genannten Lebensmitteln ernähren. Ab und zu muss wohl jeder von uns mal zu einem Fertigprodukt greifen. Damit Zöliakie-Kranke auf der sicheren Seite sind, sollten sie dabei auf das sogenannte Glutenfrei-Symbol (Crossed Grain Trademark / CGT) achten. Dieses Symbol besteht aus einer durchgestrichenen Ähre und gibt uns Verbraucher:innen das Signal, dass sich in dem entsprechend gekennzeichneten Lebensmittelprodukt kein Gluten befindet. 

Um diese Zertifizierung erhalten zu können, müssen die Hersteller durch Tests und Prüfungen nachweisen, dass ihre Produkte dem sogenannten AOECS-Standard entsprechen. Dieser Standard ist ein privates Regelwerk der gemeinnützigen Organisation “Association of European Coeliac Societies” (Vereinigung der europäischen Zöliakie-Gesellschaften). Können die Hersteller nachweisen, dass sie die Voraussetzungen für das Siegel erfüllen, dürfen sie das Zeichen auf ihren Verpackungen, Werbematerialien, Websites oder als Kennzeichnung von Unternehmensliteratur verwenden. Das CGT darf allerdings nicht für unverarbeitete Produkte verwendet werden – also zum Beispiel nicht für Milch, Eier, Obst, Gemüse, rohes Fleisch und Fisch.  

Gut zu wissen: 

Glutenfreie Produkte zu kaufen, kann ganz schön ins Geld gehen. Häufig sind sie teurer als die Standardprodukte. Viele fragen sich, ob die Ausgaben steuerlich absetzbar sind. Leider nein. Kosten einer Diät müssen immer selbst getragen werden und sind keine Krankheitskosten.

Müssen Menschen mit Zöliakie auf Restaurant-Besuche verzichten?

Jein. In grossen Städten gibt es immer öfter Restaurants, die glutenfreie Speisen anbieten. Suche einfach vorab im Internet nach solchen Restaurants – dann kannst du auch mit Zöliakie einen schönen Abend in Gesellschaft verbringen und musst deinen Freund:innen nicht beim Essen zuschauen. Alternativ kannst du natürlich auch in “normalen” Restaurants essen gehen. Wähle dein Gericht dann aber entsprechend vorsichtig aus und berichte zur Sicherheit auch dem Personal von deiner Zöliakie, damit es ein besonderes Auge darauf hat, dass kein Gluten in dein Menü gerät.

Erfahrungs-Austausch mit anderen Betroffenen

Teil der eigenen Therapie kann es sein, sich mit anderen Patient:innen über Erfahrungen auszutauschen, sich Ernährungstipps zu geben und Rezepte zu teilen. Das kann helfen, sich mit der Zöliakie nicht allein zu fühlen. Kontakte zu entsprechenden Internetforen, aber auch zu Selbsthilfegruppen findest du ganz einfach über eine schnelle Internetsuche. 

Gewichtszunahme durch das Weglassen von Gluten?

Es kann tatsächlich passieren, dass Menschen an Gewicht zunehmen, wenn sie auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. Vermutet wird, dass dies an der Erholung des Darmes liegen könnte. Mit einer gesunden Dünndarmschleimhaut kann der Körper die Nährstoffe aus der Nahrung nun wieder besser aufnehmen, während der Stoffwechsel zuvor im Sparmodus war. Ein weiterer (schöner) Grund für mehr Gewicht auf der Waage: Betroffene entdecken ihre Freude am Essen wieder, weil sie nicht mehr unter ihren Beschwerden leiden – und haben einfach mehr Appetit. 

Zöliakie in Verbindung mit anderen Krankheiten: ein Kurz-Check

Viele Menschen fragen sich, wie sich ihre Zöliakie auf ihre Gesundheit auswirkt, welche Wechselwirkungen es mit anderen Krankheiten gibt und ob sie höhere Risiken haben, andere Krankheiten zu entwickeln. Hier geben wir die wichtigsten Antworten:

Haben Zöliakie-Betroffene ein höheres Krebs-Risiko? 

Tatsächlich ist es so, dass Menschen mit Zöliakie ein geringfügig erhöhtes Risiko haben, Krebs zu bekommen – allerdings nur, wenn sie sich nicht an ihre glutenfreie Diät halten. Hingegen gibt es auch Studien, die zeigen, dass Zöliakie-Patientinnen seltener Brustkrebs bekommen als Frauen, die Gluten gut vertragen. 

Haben Zöliakie-Betroffene häufig auch Diabetes Typ 1?

Ja. Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, die oft in Kombination mit Zöliakie auftritt (das gilt nicht für Diabetes Typ 2). Menschen, die Diabetes Typ 1 haben, werden deshalb standardmässig auch auf Zöliakie getestet.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Zöliakie und Hashimoto?

Ja. Darm und Schilddrüsenfunktion sind miteinander verknüpft. Betroffene, die an der Schilddrüsenerkrankung Hashimoto leiden, sollten deshalb immer auch auf Glutenunverträglichkeit getestet werden. Bestätigt sich der Verdacht, müssen sie auf Gluten verzichten. 

Haben Zöliakie-Patient:innen immer auch eine Laktoseintoleranz?

Nein, nicht jede betroffene Person hat eine Laktoseintoleranz – also eine Milchzucker-Unverträglichkeit. Ein Risiko besteht jedoch, dass sich eine sekundäre Form entwickelt. Diese sekundäre Form wird erworben. Das kann Zöliakie-Betroffenen passieren, weil ihre geschädigte Dünndarmschleimhaut einen Laktasemangel verursachen kann. Deshalb sollten sich Patient:innen nach ihrer Zöliakie-Diagnose nicht nur glutenfrei, sondern auch laktosefrei ernähren. In der Regel geht diese sekundäre Form der Laktoseintoleranz dann wieder vollständig zurück. 

Haben Zöliakie-Patient:innen ein höheres Risiko, eine Darmerkrankung zu entwickeln?

Leider ja. Betroffene haben ein fast zehnfach höheres Risiko, eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (zum Beispiel Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn) zu entwickeln. Das gilt auch umgekehrt.  

Erhöht Zöliakie das Rheuma-Risiko?

Ja. Kinder mit Zöliakie erkranken fast dreimal so häufig an Rheuma (juvenile idiopathische Arthritis) wie gesunde Kinder. Deshalb ist es wichtig, dass sowohl Eltern als auch Kinderärzt:innen auf Gelenkprobleme bei Kindern achten und dann auch auf Zöliakie testen.

Haben Menschen mit Zöliakie öfter Hautprobleme? 

Es gibt eine seltene Hauterkrankung, die Dermatitis herpetiformis Duhring (DHD), die im direkten Zusammenhang mit Zöliakie steht. Genauer: Alle Patient:innen mit DHD haben auch eine Zöliakie. Bei beiden Erkrankungen finden sich erhöhte Antikörpertiter gegen Gewebetransglutaminase (tTG-IgA = tissue Transglutaminase-IgA) im Blut. Warum das so ist, ist noch nicht vollständig wissenschaftlich verstanden worden.

Die DHD verursacht Symptome wie juckende Haut und einen damit verbunden starken Juckreiz. Ausserdem können auf der Haut kleine rote Pickel, Papeln und Bläschen entstehen. Durch das Jucken kratzen Patient:innen diese häufig auf, sodass sich krustige Wunden bilden. Eine Besonderheit dieser Hauterkrankung: Der Ausschlag ist symmetrisch am Körper verteilt. Er befindet sich vor allem an den Streckseiten von Beinen und Armen und besonders über den Knien und Ellenbogen. Betroffen sein können auch die Kopfhaut und das Gesäss. Glücklicherweise lässt sich die DHD sehr gut mit Medikamenten behandeln – diese haben jedoch keinen Einfluss auf die Zöliakie. Eine glutenfreie Diät bleibt also unumgänglich.

Quellen: 

Aerzteblatt.de: Zöliakieprävalenz bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland und: Zöliakie: Darmläsionen bestimmen Lymphomrisiko.

Ärztezeitung: „Nebel im Hirn“ – Wer denkt da an ein Gluten-bedingtes Problem? 

AOECS – Association of European Coeliac Societies: AOECS – Standard für glutenfreie Lebensmittel.

AWMF online: Aktualisierte S2k-Leitlinie Zöliakie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: ICD-10-WHO. 

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz: Zöliakie. 

Deutscher Allergie- und Asthmabund: Wenn Getreide wirklich krank macht!. 

Deutsche Apotheker Zeitung: NDR warns against pharmacy self-tests. Justified?. 

Deutsche Apotheker Zeitung: NDR warnt vor Apotheken-Selbsttests. Berechtigt? 

Deutsche Zöliakie Gesellschaft: Zöliakie und Zahnschmelzdefekte und: Was ist Zöliakie? und: Wie wird die Diagnose gestellt? und: Klassifikation der Zahnschmelzdefekte und: Kostaufbau – von der Schwangerschaft bis hin zu Beikosteinführung und: Genetik und: Schwerbehinderung und Zöliakie und: Sonderform der Zöliakie: Dermatitis herpetiformis Duhring und: Zöliakie und Diabetes mellitus.

Fachklinik Allgäu: Glutengehalt von Lebensmitteln. 

gesund.bund.de: K90.0: Zöliakie.

Gesundheitsinformation.de: Leben und Alltag mit Zöliakie und: Zöliakie (Glutenunverträglichkeit)

Greßbach + Kollegen, Zahnärzte am Lutherplatz: Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation: Was Sie über Kreidezähne wissen sollten und wie die Therapie aussieht.  

IG Zöliakie der Deutschen Schweiz: Was ist Zöliakie?. 

infomedizin.de: Zöliakie. 

Internisten im Netz: Dünndarm – Aufbau und Funktion und: Zöliakie: Anzeichen & Symptome und: Zöliakie: Untersuchungen & Diagnose und: Therapie der Zöliakie.

Internistische Gemeinschaftspraxis, Dres. med. M. Scholz, M. Schöfer, M. Bürke: Merkblatt für Patienten mit Zöliakie.  

Institut für Ernährungsinformation: Zöliakie - Lebensmittelauswahl. 

Kinder- und Jugendärzte im Netz: Zöliakie und: Gelenkschmerzen: Bei Kindern mit Zöliakie an erhöhtes Risiko für rheumatische Erkrankungen denken. 

Kinderärzte-im-Netz.at: Steht symptomarme Form der Zöliakie ebenso in Zusammenhang mit Verhaltensproblemen bei Kindern?

Magen-Darm-Ärzte.de: Blut im Stuhl. 

MeinAllergieportal.de: Zöliakie: Was passiert bei einer Dünndarmbiopsie? und: Schützen Zöliakie-Kontrolluntersuchungen vor Langzeitfolgen? und: Zöliakie: Führt Glutenunverträglichkeit zu Gewichtszunahme?.

Medical Tribune: Zöliakie geht oft mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa einher.

NDR.de: Ernährung bei Hashimoto-Thyreoiditis: entzündungshemmend essen. 

NDR.de: Verzicht auf Gluten: Vor- und Nachteile glutenfreier Ernährung.

Österreichische Arbeitsgemeinschaft Zöliakie: Glutenfreie Ernährung. 

Sozialverband Deutschland: Nachteilsausgleiche für Menschen mit Behinderung 

sprechzimmer.ch: Glutenunverträglichkeit: Welche Lebensmittel sind zu meiden? 

Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: „Frei von Gluten“ - Backwaren auch bei Unverträglichkeit genießen.  

Verbraucherservice Bayern: Selbsttests bei Glutenunverträglichkeiten – mehr Risiko als Sicherheit! 

Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.: Krankheitskosten: Was Sie wie von der Steuer absetzen können. 

Zahnärzte in der Klinik am Ring: Weisse Flecken auf den Zähnen. 

Zahnärztliche Mitteilungen: Schmelzdefekte aufgrund einer Zöliakie?

ZWP online: Zöliakie: Autoimmunreaktion verursacht Zahnschmelzschäden.

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